Brünig-Dampfbahn

Meiringen Im Zuge der Modernisierung der beiden aus der Gründerzeit der Brünigbahn stammenden Bahnhöfe Meiringen BE und Giswil OW wurden in zwei Etappen auch deren historische Dampflokomotiv-Drehscheiben schrittweise stillgelegt und ausgebaut.

Aus betrieblichen Gründen und aufgrund der enormen touristischen Bedeutung der Brünig-Dampfbahn für die gesamte Brünig-Region war der Wiedereinbau der beiden Dampflokomotiv-Drehscheiben jedoch unumgänglich. Als nächste Etappe ist nun die Revision der durch das Brandereignis vom 16. November 2013 in Mitleidenschaft gezogenen Brünig-Dampflokomotive HG 3/3 1068 vorgesehen. Ich freue mich riesig, mich weiterhin für den langfristigen Erhalt dieses Verkehrsdenkmals von nationaler Bedeutung einsetzen zu dürfen.
www.ballenberg-dampfbahn.ch

SCB-Dampflokomotive 41

SCB-Dampflokomotive 41 Die SCB-Dampflokomotive F 3 Nr. 41 wurde im Jahre 1901 bei der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik Winterthur SLM für die Schweizerische Centralbahn SCB gebaut.
Im Jahre 1902 wurde die Lokomotive von den soeben gegründeten Schweizerischen Bundesbahnen SBB übernommen und erhielt die neue Bezeichnung E 3/3 8410. Bis zu ihrer Ausrangierung durch die SBB im Jahre 1941 war sie abwechslungsweise auf dem ehemaligen SCB-Streckennetz, dem SBB-Kreis II (Basel) ab Basel über Olten nach Bern und Luzern im Einsatz.
Nach der Reorganisation der SBB-Kreise im Jahre 1923 wurde sie dem neuen SBB-Kreis II (Luzern) zugeteilt.
Ab 1941 war sie im Eisenwerk von Moos AG in Emmenbrücke LU bis zuletzt noch als Werklokomotive Nr. 3 im Rangiereinsatz.
Mit der Realisierung dieses Projektes wird mit der SCB 41 die letzte von der SLM Winterthur für die Schweizerische Centralbahn SCB gebaute Dampflokomotive betriebsfähig der Nachwelt erhalten bleiben. Nach Abschluss der Revisionsarbeiten wird sie durch meine Zusammenarbeit mit dem Verkehrshaus der Schweiz wieder in ihren ehemaligen Heimatkantonen Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Solothurn, Bern und Luzern zu sehen sein.
www.verkehrshaus.ch

SBB-Dampflokomotive 8551

Draisine Die ehemalige SBB-Dampflokomotive 8551 wurde im Jahre 1894 im Auftrag der NOB bei der SLM in Winterthur gebaut. Ab 1902 war sie nach der Gründung der SBB bis 1935 als E 3/3 8551 im Einsatz. 1935 wurde sie von der Schweizerischen Reederei übernommen und bis zu ihrer end­gültigen Ausrangierung im Jahre 1963 auf dem Basler Rheinhafen als Werklokomotive eingesetzt. Mit der E 3/3 8551 verschwindet eine der letzten Normalspur-Dampflokomotiven der Schweiz aus der Zeit vor der Gründung der SBB vom Denkmalsockel. Langfristig wird durch meine Zusammenarbeit mit der Stiftung Bahnpark Region Brugg und dem Verein DSF dieser wertvolle Zeitzeuge zum Gedenken an den grossen Schweizer Wirtschaftspionier Ernst Göhner (1900-1971) der Nachwelt betriebsfähig erhalten bleiben.
www.bahnpark-brugg.ch

NOB-Dampflokomotive 456

Loki NOB Nach meinem erfolgreich abgeschlossenen Projekt SOB-Dampflokomotive SCHWYZ habe ich in Zusammenarbeit mit qualifizierten Fachleuten die noch vorhandenen Dampflokomotiven evaluiert und mich aus technischen uns historischen Gründen für die 1894 in der SLM Winterthur gebaute, ehemalige NOB-Dampflokomotive 456 entschieden.
Durch die Realisierung dieses Projektes ist der Nachwelt ein weiterer bedeutender Zeuge aus der Zeit der grossen Eisenbahnpioniere unseres Landes erhalten geblieben.
Die Dampflokomotive NOB 456 wurde nach einer offiziellen Probefahrt am 25. Juli 2016 nach Hochdorf LU zu Ihrer neuen Trägerschaft überführt. Diese typische NOB-Dampflokomotive wird dort im Rahmen von Publikumsfahrten regelmässig anzutreffen sein.
www.historische-seethalbahn.ch

SOB-Dampflokomotive SCHWYZ

Loki Schwyz Die 1887 in der Maschinenfabrik Emil Kessler in Esslingen (BRD) erbaute, ehemalige SOB- Dampflokomotive Nr. 4 SCHWYZ war bis 1940 bei der SOB im Einsatz. Danach versah sie ihren Dienst als Werklokomotive bei der chemischen Fabrik in Uetikon ZH. Ab 1969 ist sie als Denkmal beim Bahnhof Wädenswil ausgestellt. Im November 1996 wird die SCHWYZ auf meine Initiative hin vom Denkmalsockel gehoben und an den Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland (DVZO) abgetreten.
Anschliessend darf ich im Auftrag der SOB ein Revisions-und Finanzierungskonzept erarbeiten.
Dank den zahlreichen Donatoren konnte ich die für die Revision der SCHWYZ erforderlichen finanziellen Mittel vollumfänglich sicherstellen. Rechtzeitig zum 130-jährigen Bestehen der SOB kann mein Projekt Dampflokomotive SCHWYZ am 15. September 2007 im Rahmen einer offiziellen Feier erfolgreich abgeschlossen werden.
www.sob.ch

Lokomotivdepot Koblenz

Lokdepot Koblenz Das im Jahre 1859 eröffnete ehemalige NOB-Lokdepot Koblenz ist das älteste Fachwerkbau-Remise in der Schweiz und steht seit Februar 2007 unter Denkmalschutz. Eigentümer dieses historisch einmaligen Bauwerkes aus der Pionierzeit des Eisenbahnwesens ist der Verein DSF Draisinen Sammlung Fricktal. Dadurch bleibt dem Kanton Aargau in dieser Region einer der wichtigsten Zeugen aus der Zeit der Spanisch-Brötli-Bahn der Nachwelt erhalten.
Das Projekt Lokdepot Koblenz wurde 2007 mit dem Aargauer Heimatschutzpreis ausgezeichnet.
www.dsf-koblenz.ch

Nagelfabrik Winterthur

Loki Schwyz Die fünf seit 1895 in Betrieb stehenden Nagelmaschinen im Fabrikgebäude an der St.Gallerstrasse 138 beim Bahnhof Winterthur-Grüze sind in der Schweiz einzigartig. Sie wurden bis vor wenigen Jahren zur Herstellung von Fensterstreichern, Bezeichnungskopfnägeln und Stiften eingesetzt. Der Antrieb dieser Maschinen erfolgt nach wie vor über eine Antriebswelle mittels Transmissionsriemen.
Statt des 1999 geplanten Abbruchs sind die historischen Maschinen der Nagelfabrik Winterthur in den Jahren 2000 bis 2004 so restauriert worden, dass ein langfristiger Schaubetrieb mit vier Maschinen möglich ist. Die hämmernden Kolosse faszinieren immer mehr Besucher. Um diese einmaligen Zeugen aus der Frühzeit der Industrialisierung in der Schweiz langfristig der Nachwelt erhalten zu können, werden in Zukunft weitere finanzielle Mittel erforderlich sein.
www.inbahn-ausfluege.ch

ISIS

Isis Main Beim Projekt ISIS (Informationsplattform für schützenswerte Industriekulturgüter der Schweiz) handelt es sich um eine Vernetzung von bestehenden Inventaren technischen Kulturgutes der Schweiz.
Das Projekt ISIS wurde 2009 mit dem Thurgauer Heimatschutzpreis ausgezeichnet. Realisiert wird das Projekt ISIS von der schweizerischen Gesellschaft für Technikgeschichte und Industrie­kultur SGTI in Zusammenarbeit mit ARIAS Winterthur und dem Schweizer Heimatschutz SHS. Das Pilotprojekt ISIS Kanton Bern konnte bis Oktober 2005 rechtzeitig finanziert und dadurch abgeschlossen werden. Die Beschaffung der finanziellen Mittel für die ISIS in weiteren Kantonen läuft seit Juli 2006. Die Realisierung der ISIS ist für die ganze Schweiz vorgesehen.
www.industriekultur.ch