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Ballenberg-Dampfbahn

Meiringen Im Zuge der Modernisierung der beiden aus der Gründerzeit der Brünigbahn stammenden Bahnhöfe Meiringen BE und Giswil OW werden in zwei Etappen auch deren historische Dampflokomotiv-Drehscheiben schrittweise stillgelegt und ausgebaut. Aus betrieblichen und finanziellen Gründen, aber auch aufgrund der enormen touristischen Bedeutung der Ballenberg-Dampfbahn für das Berner Oberland und der gesamten Brünig-Region ist der Wieder­einbau beider Dampflokomotiv-Drehscheiben jedoch unumgänglich.
Als dritte und abschliessende Projektetappe ist langfristig die Revision und Wieder­inbetrieb­nahme der Brüning-Dampflokomotive HG 3/3 1068 vorgesehen.
Ich freue mich schon jetzt, mit der Realisierung dieses Projektes einen nachhaltigen persönlichen Beitrag zur Erhaltung eines Verkehrsdenkmals von nationaler Bedeutung leisten zu dürfen.
www.ballenberg-dampfbahn.ch

SBB-Dampflokomotive 8551

Draisine Die ehemalige SBB-Dampflokomotive 8551 wurde im Jahre 1894 im Auftrag der NOB bei der SLM in Winterthur gebaut. Ab 1902 war sie nach der Gründung der SBB bis 1935 als E 3/3 8551 im Einsatz. 1935 wurde sie von der Schweizerischen Reederei übernommen und bis zu ihrer end­gültigen Ausrangierung im Jahre 1963 auf dem Basler Rheinhafen als Werklokomotive eingesetzt. Mit der E 3/3 8551 verschwindet eine der letzten Normalspur-Dampflokomotiven der Schweiz aus der Zeit vor der Gründung der SBB vom Denkmalsockel. Langfristig wird durch meine Zusammenarbeit mit der Stiftung Bahnpark Region Brugg und dem Verein DSF dieser wertvolle Zeitzeuge zum Gedenken an den grossen Schweizer Wirtschaftspionier Ernst Göhner (1900-1971) der Nachwelt betriebsfähig erhalten bleiben.
www.bahnpark-brugg.ch

NOB-Dampflokomotive 456

Loki NOB Der Erhalt einer weiteren Dampflokomotive ist mir ein grosses Anliegen. Nach meinem erfolgreich abgeschlossenen Projekt SOB-Dampflokomotive SCHWYZ habe ich in Zusammenarbeit mit qualifizierten Fachleuten die noch vorhandenen Dampflokomotiven evaluiert und mich aus technischen und historischen Gründen für die 1894 in der SLM Winterthur gebaute, ehemalige NOB-Dampflokomotive 456 entschieden. Mit der Realisierung dieses Projektes bleibt der Nachwelt ein weiterer wichtiger Zeuge aus der Zeit der grossen Eisenbahnpioniere unseres Landes erhalten. Nach Abschluss der Revision wird diese typische NOB-Maschine ab­wechslungs­weise in ihrem ursprünglichen Heimatkanton Zürich, im Kanton Luzern sowie im Kanton Aargau anzutreffen sein. Die Trägerschaft und der Betrieb übernimmt der Verein Historische Seethalbahn.
www.historische-seethalbahn.ch

SOB-Dampflokomotive SCHWYZ

Loki Schwyz Die 1887 in der Maschinenfabrik Emil Kessler in Esslingen (BRD) erbaute, ehemalige SOB- Dampflokomotive Nr. 4 SCHWYZ war bis 1940 bei der SOB im Einsatz. Danach versah sie ihren Dienst als Werklokomotive bei der chemischen Fabrik in Uetikon ZH. Ab 1969 ist sie als Denkmal beim Bahnhof Wädenswil ausgestellt. Im November 1996 wird die SCHWYZ auf meine Initiative hin vom Denkmalsockel gehoben und an den Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland (DVZO) abgetreten.
Anschliessend darf ich im Auftrag der SOB ein Revisions-und Finanzierungskonzept erarbeiten.
Dank den zahlreichen Donatoren konnte ich die für die Revision der SCHWYZ erforderlichen finanziellen Mittel vollumfänglich sicherstellen. Rechtzeitig zum 130-jährigen Bestehen der SOB kann mein Projekt Dampflokomotive SCHWYZ am 15. September 2007 im Rahmen einer offiziellen Feier erfolgreich abgeschlossen werden.
www.sob.ch

Lokomotivdepot Koblenz

Lokdepot Koblenz Das im Jahre 1859 eröffnete ehemalige NOB-Lokdepot Koblenz ist das älteste Fachwerkbau-Remise in der Schweiz und steht seit Februar 2007 unter Denkmalschutz. Eigentümer dieses historisch einmaligen Bauwerkes aus der Pionierzeit des Eisenbahnwesens ist der Verein DSF Draisinen Sammlung Fricktal. Dadurch bleibt dem Kanton Aargau in dieser Region einer der wichtigsten Zeugen aus der Zeit der Spanisch-Brötli-Bahn der Nachwelt erhalten.
Das Projekt Lokdepot Koblenz wurde 2007 mit dem Aargauer Heimatschutzpreis ausgezeichnet.
www.lokdepot-koblenz.ch

Nagelfabrik Winterthur

Loki Schwyz Die fünf seit 1895 in Betrieb stehenden Nagelmaschinen im Fabrikgebäude an der St.Gallerstrasse 138 beim Bahnhof Winterthur-Grüze sind in der Schweiz einzigartig. Sie wurden bis vor wenigen Jahren zur Herstellung von Fensterstreichern, Bezeichnungskopfnägeln und Stiften eingesetzt. Der Antrieb dieser Maschinen erfolgt nach wie vor über eine Antriebswelle mittels Transmissionsriemen.
Statt des 1999 geplanten Abbruchs sind die historischen Maschinen der Nagelfabrik Winterthur in den Jahren 2000 bis 2004 so restauriert worden, dass ein langfristiger Schaubetrieb mit vier Maschinen möglich ist. Die hämmernden Kolosse faszinieren immer mehr Besucher. Um diese einmaligen Zeugen aus der Frühzeit der Industrialisierung in der Schweiz langfristig der Nachwelt erhalten zu können, werden in Zukunft weitere finanzielle Mittel erforderlich sein.
www.inbahn-ausfluege.ch

ISIS

Isis Main Beim Projekt ISIS (Informationsplattform für schützenswerte Industriekulturgüter der Schweiz) handelt es sich um eine Vernetzung von bestehenden Inventaren technischen Kulturgutes der Schweiz.
Das Projekt ISIS wurde 2009 mit dem Thurgauer Heimatschutzpreis ausgezeichnet. Realisiert wird das Projekt ISIS von der schweizerischen Gesellschaft für Technikgeschichte und Industrie­kultur SGTI in Zusammenarbeit mit ARIAS Winterthur und dem Schweizer Heimatschutz SHS. Das Pilotprojekt ISIS Kanton Bern konnte bis Oktober 2005 rechtzeitig finanziert und dadurch abgeschlossen werden. Die Beschaffung der finanziellen Mittel für die ISIS in weiteren Kantonen läuft seit Juli 2006. Die Realisierung der ISIS ist für die ganze Schweiz vorgesehen.
www.industriekultur.ch