SBB-Dampflokomotive 8551
Die ehemalige SBB-Dampflokomotive 8551 wurde im Jahre 1894 im Auftrag der NOB bei der SLM in Winterthur gebaut.
Ab 1902 war sie nach der Gründung der SBB bis 1935 als E 3/3 8551 im Einsatz.
1935 wurde sie von der Schweizerischen Reederei übernommen und bis zu ihrer endgültigen Ausrangierung
im Jahre 1963 auf dem Basler Rheinhafen als Werkslokomotive eingesetzt.
Mit der E 3/3 8551 verschwindet eine der letzten Normalspur-Dampflokomotiven der Schweiz aus der
Zeit vor der Gründung der SBB vom Denkmalsockel.
Durch meine Zusammenarbeit mit dem Verein DSF und der Stiftung Bahnpark Region Brugg wird dieser
wertvolle Zeitzeuge zum Gedenken an den grossen Schweizer Wirtschaftspionier Ernst Göhner (1900-1971)
der Nachwelt betriebsfähig erhalten bleiben.
www.draisine.ch
NOB-Dampflokomotive 456
Der Erhalt einer weiteren Dampflokomotive ist mir ein grosses Anliegen. Nach meinem erfolgreich
abgeschlossenen Projekt SOB-Dampflokomotive SCHWYZ habe ich in Zusammenarbeit mit qualifizierten
Fachleuten die noch vorhandenen Dampflokomotiven evaluiert und mich aus technischen und historischen
Gründen für die 1894 in der SLM Winterthur gebaute, ehemalige NOB-Dampflokomotive 456 entschieden.
Mit der Realisierung dieses Projektes bleibt der Nachwelt ein weiterer wichtiger Zeuge aus der Zeit der
grossen Eisenbahnpioniere unseres Landes erhalten. Nach Abschluss der Revision wird diese typische
NOB-Maschine abwechslungsweise in ihrem ursprünglichen Heimatkanton Zürich, im Kanton Luzern sowie im Kanton
Aargau anzutreffen sein.
Die Trägerschaft und der Betrieb übernimmt der Verein Historische Seethalbahn.
www.historische-seethalbahn.ch
SOB-Dampflokomotive SCHWYZ
Die 1887 in der Maschinenfabrik Emil Kessler in Esslingen (BRD) erbaute, ehemalige SOB-
Dampflokomotive Nr. 4 SCHWYZ war bis 1940 bei der SOB im Einsatz. Danach versah sie ihren
Dienst als Werkslokomotive bei der chemischen Fabrik in Uetikon ZH.
Ab 1969 ist sie als Denkmal beim Bahnhof Wädenswil ausgestellt. Im November 1996 wird die
SCHWYZ auf meine Initiative hin vom Denkmalsockel gehoben und an den Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland (DVZO) abgetreten.
Anschliessend darf ich im Auftrag der SOB ein Revisions-und Finanzierungskonzept erarbeiten.
Dank den zahlreichen Donatoren konnte ich die für die Revision der SCHWYZ erforderlichen finanziellen Mittel vollumfänglich sicherstellen.
Rechtzeitig zum 130-jährigen Bestehen der SOB kann mein Projekt Dampflokomotive SCHWYZ am 15. September 2007
im Rahmen einer offiziellen Feier erfolgreich abgeschlossen werden.
www.sob.ch
Lokomotivdepot Koblenz
Das im Jahre 1859 eröffnete ehemalige NOB-Lokdepot Koblenz ist das älteste Fachwerkbau-Remise
in der Schweiz und steht seit Februar 2007 unter Denkmalschutz.
Eigentümer dieses historisch einmaligen Bauwerkes aus der Pionierzeit des Eisenbahnwesens
ist der Verein DSF Draisinen Sammlung Fricktal. Dadurch bleibt dem Kanton Aargau in
dieser Region einer der wichtigsten Zeugen aus der
Zeit der Spanisch-Brötli-Bahn der Nachwelt erhalten.
Das Projekt Lokdepot Koblenz wurde 2007 mit dem Aargauer Heimatschutzpreis ausgezeichnet.
www.lokdepot-koblenz.ch
Nagelfabrik Winterthur
Die fünf seit 1895 in Betrieb stehenden Nagelmaschinen im Fabrikgebäude an der St.Gallerstrasse 138 beim
Bahnhof Winterthur-Grüze sind in der Schweiz einzigartig.
Sie wurden bis vor wenigen Jahren zur Herstellung von Fensterstreichern, Bezeichnungskopfnägeln und Stiften eingesetzt.
Der Antrieb dieser Maschinen erfolgt nach wie vor über eine Antriebswelle mittels Transmissionsriemen.
Statt des 1999 geplanten Abbruchs sind die historischen Maschinen der Nagelfabrik Winterthur in den Jahren 2000 bis 2004
so restauriert worden, dass ein langfristiger Schaubetrieb mit vier Maschinen möglich ist.
Die hämmernden Kolosse faszinieren immer mehr Besucher.
Um diese einmaligen Zeugen aus der Frühzeit der Industrialisierung in der
Schweiz langfristig der Nachwelt erhalten zu können, werden in Zukunft weitere finanzielle Mittel erforderlich sein.
www.inbahn-ausfluege.ch
ISIS
Beim Projekt ISIS (Informationsplattform für schützenswerte Industriekulturgüter der Schweiz) handelt es sich um eine Vernetzung von bestehenden Inventaren technischen Kulturgutes der Schweiz.
Das Projekt ISIS wurde 2009 mit dem Thurgauer Heimatschutzpreis ausgezeichnet.
Realisiert wird das Projekt ISIS von der schweizerischen Gesellschaft für Technikgeschichte und Industriekultur SGTI in
Zusammenarbeit mit ARIAS Winterthur und dem Schweizer Heimatschutz SHS.
Das Pilotprojekt ISIS Kanton Bern konnte bis Oktober 2005 rechtzeitig finanziert und dadurch abgeschlossen werden.
Die Beschaffung der finanziellen Mittel für die ISIS in weiteren Kantonen läuft seit Juli 2006. Die Realisierung der ISIS ist für die ganze Schweiz vorgesehen.
www.industriekultur.ch
